10 Tipps gegen Stress im Studium

Veröffentlicht am 27. Januar 2014 in Allgemeines, Lernen und Prüfungen

10 Tipps gegen Stress im Studium

Stress mit der Ausarbeitung, Prüfungsangst, Streit wegen des Putzplans oder das leere Portemonnaie am Ende des Monats: Studenten stehen phasenweise stark unter Strom. Da stressige Zeiten zumeist nicht vermieden werden können, gilt es zu lernen, wie mit der Belastung umgehen zu können. Dabei werden von Wissenschaftlern, Ärzten und Mitarbeitern der Universitäten oft diverse Tipps herausgegebenen. Hier finden sich die besten Ratschläge zusammengetragen.

TK-Stress-Studie-2012

Stress kann gesundheitliche Folgen haben

Laut Umfragen fühlen sich drei Viertel alles Studierenden unsicher und nervös. Dies reicht bis hin zu Panikattacken. Dabei sind Frauen häufiger von diesen betroffen als Männer. Ein Viertel der deutschen Studenten gibt an, zeitweise unter tiefster Verzweiflung zu leiden. Solche Gemütszustände können nicht folgenlos leiben. Stress kann Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Daher gilt es, Belastungen weitestgehend zu vermeiden.

So können Belastungen vermieden oder reduziert werden

1. Gründe für den Stress erforschen:

Nur wer die Ursachen für die täglichen Belastungen erkennt, kann diese auch beseitigen. Zugegeben, nicht jeder Stress kann vermieden werden. Aber oft kann durch ausreichende Vorausplanung oder Anpacken eines Problems viel Stress vermieden werden.

2. Ein gesunder Körper fördert einen gesunden Geist:

Es ist wichtig, auf den eigenen Körper und dessen Gesundheit zu achten. Bewegung, gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, Freude und Ablenkung und ein verantwortungsbewusster Umgang mit Genussmitteln ist hier zu empfehlen.

3. Die Ungebundenheit der Studentenzeit nutzen:

Als Student hat man zumeist noch nicht die Verpflichtungen und Verantwortung, die die „arbeitende Bevölkerung“ zu tragen hat. Oft sind zudem Familienverpflichtungen wie Kindererziehung oder finanzielle Sorgen wie das Abtragen von Krediten noch kein Thema bei Studierenden. Die Semesterferien oder Freiräume im Semesterstundenplan bieten freie Zeitfenster. Diese Freiräume sollten genutzt werden für Freizeitaktivitäten und Dinge, die gut tun.

4. Ruhe tanken:

Es ist wichtig, Ruhephasen einzuplanen. Dabei sollte jeder selbst entscheiden, wie er Ruhe finden kann. Dem einen reicht es, auszuschlafen, ein anderer entspannt auf dem Sofa. Aber auch Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Yoga können Anleitungen zum Stressabbau liefern.

5. Mit Bewegung gegen den Stress:

Körperliche Ertüchtigung kann Stress abbauen. Wie wäre es, bei der nächsten Uniparty einmal die ganze Nacht durchzutanzen? Viele Institutionen bieten kostengünstigen Hochschulsport an. Auch Fitnessstudios haben oft Sonderkonditionen für Studenten. Bewegung unter freiem Himmel ist sowieso umsonst.

6. Prokrastination war gestern:

Was du heute kannst besorgen… Das Aufschieben von zu erledigenden Aufgaben sollte vermieden werden. Es entstehen „Berge“ von Verpflichtungen, die Chaos im Kopf und in der eigenen Planung schaffen.

7. Immer der Reihe nach:

Alles auf einmal geht nicht. Der Alltag sollte Schritt für Schritt bestritten werden. Die gilt sowohl für das Studieren an sich, wie auch für private Erledigungen und Verpflichtungen.

8. Einer für alle und alle für einen:

In der Gruppe oder auch zu zweit ist mal stark! Bei Lernstress oder Prüfungsvorbereitungen können Lerngruppen helfen. Aber auch für den ganz normalen Alltag gilt: Freunde sind dafür da, einen zu unterstützen und in stressigen Zeiten auch einmal abzulenken.

 9. Umdenken ist angesagt:

Stress sollte möglichst nicht zugelassen werden. Wer sich selbst, z.B. durch Prüfungsangst, Stress macht, der gerät leicht in Straucheln. Hier gilt es, Anforderungen als Chance zu begreifen. Wer große Schwierigkeiten mit der Alltags- oder Prüfungsbewältigung hat, der sollte sich nicht davor scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Beratungsstellen sind in jeder Universität vorhanden.

10. Sich auskennen und informieren:

Informationsplattformen der Universität sollten genutzt werden, um das eigene Wissen aktuell zu halten. Wer sich an der Hochschule engagiert, kennt diese und deren System häufig auch besser als wenig engagierte Studenten. Orientierungswochen und Termine wie Bibliotheksführungen helfen, anfänglichen Stress zu vermeiden, da erfahrene Personen das eigene Wissen weiterreichen und Erklärungen liefern.

 

Fazit: Grenzen kennen und Möglichkeiten der Stressreduktion ausprobieren

 

Letztendlich muss jeder für sich selbst herausfinden, welche Maßnehmen der Stressbewältigung ihm Erleichterung schaffen. Häufig werden von der Hochschulen aus auch Kurse angeboten, wo Strategien zur Bewältigung von Belastungen im Studentenalltag besprochen werden.

 

 

 

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