Ferienjobs für Schüler: Informationen zur Jobsuche und verschiedenen Tätigkeiten

Wer sein Taschengeld aufbessern möchte, sucht sich eine Nebenbeschäftigung. Bleibt neben der Schule jedoch nicht genug Zeit, erweisen sich Ferienjobs als gute Alternative. Für die meisten Schüler steht verständlicherweise der Verdienst an erster Stelle. Trotzdem ist es bei der Jobsuche wichtig, auch andere Kriterien zu berücksichtigen. So ist im Besonderen darauf zu achten, dass gerade die Beschäftigung von Jugendlichen einem strengen Arbeitsschutz unterliegt. Für die einzelnen Altersgruppen bedeutet dies:

  • 13-14 Jahre: Jugendliche dieses Alters dürfen nur zwei Stunden pro Tag arbeiten. Die auszuführende Tätigkeit darf dabei weder die Gesundheit gefährden, noch die schulischen Leistungen beeinträchtigen. Zudem ist eine Zustimmung der Eltern erforderlich
  • 15-18 Jahre: In diesem Alter dürfen Jugendliche acht Stunden täglich arbeiten, jedoch nicht mehr als 40 Wochenstunden.Gearbeitet werden darf nur in der Zeit von 6 bis 22 Uhr. Arbeiten, die zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen könnten, sind unerlaubt.
  • Ab 18 Jahre: Schüler und Studenten, welche die Volljährigkeit erreicht haben, dürfen bis zu 50 Tage im Jahr einer Beschäftigung nachgehen. Wird diese Zahl überschritten, handelt es sich bei der Beschäftigung nicht mehr um einen Ferienjob.

Zudem sollte bei der Jobsuche auf den Standort der Arbeitsstelle geachtet werden. Liegt diese vom Wohnort weit entfernt, ist ein Großteil des Gehalts bereits für die Anfahrtskosten einzurechnen.

Die Auswahl an Ferienjobs ist groß

Da viele Unternehmen von arbeitswilligen Schülern profitieren, ist die Auswahl an Ferienjobs groß. Die folgende Auflistung stellt die beliebtesten vor:

Babysitten: Babysitterjobs finden sich häufig bereits in der unmittelbaren Nachbarschaft. Meistens beschränkt sich die Arbeitszeit jedoch nur auf einzelne Tage bzw. Abende, sodass die Verdienstmöglichkeit hier als eingeschränkt anzusehen ist.

Arbeit im Supermarkt: Während der Ferienzeit suchen viele Supermärkte nach Urlaubsvertretungen. Häufig handelt es sich bei den ausgeschriebenen Stellen um einräumende Tätigkeiten.

Gastronomische Ferienjobs: Besonders beliebt sind Jobs in der Gastronomie (z. B. Kellnern, Eiscafé). Ein Grund hierfür ist das Trinkgeld. Jedoch müssen Abend- und Wochenendschichten in Kauf genommen werden.

Fließbandarbeit: Fließbandarbeit eignet sich bestens, um in kurzer Zeit möglichst viel Geld zu verdienen. Häufig ist diese jedoch mit körperlicher Anstrengung verbunden.

Betreuung von Kinder- und Jugendfreizeiten: Wer trotz Ferienjob nicht auf „Urlaubsfeeling“ verzichten möchte und bereits volljährig ist, hat die Möglichkeit, sich als Betreuer für Kinder- und Jugendfreizeiten (z.B. Fußballfreizeiten, Feriencamps für Schüler) zu bewerben. Auf diese Weise lassen sich Arbeit und Freizeit optimal kombinieren.

Möglichkeiten einen Ferienjob zu finden

Die Möglichkeiten einen Ferienjob zu finden, sind sehr vielfältig. So zeigt die folgende Auflistung eine kleine Auswahl:

  • Internet (Jobportale sowie Websites ortsansässiger Firmen)
  • Stellenanzeigen in Zeitungen
  • Aushänge an Schaufenstern
  • Anschlagbretter in Supermärkten
  • Beziehung von Eltern bzw. Verwandten nutzen
  • Eigeninitiative (z.B. direkt vor Ort nachfragen, entsprechende Anzeigen schalten)

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